Geschichte - The World Of Bluesbird

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Der Weg von der Norddeutschen Hütte bis zu ArcelorMittal

1908 wurde die Norddeutsche Hütte hier in Bremen gebaut. Die Zeche Admiral in Dortmund gehörte seit 1918 zur Hütte und lieferte die Kohle. Während der Nazizeit arbeiteten viele Zwangsarbeiter in der Hütte.

1954 begann die Klöckner-Werke AG mit dem Ankauf von Landflächen. Auf dem ehemaligen Dorf Mittelsbüren sollte im Bremer Norden ein integriertes Hüttenwerk entstehen. Integriert heißt, dass in einem Werk Hochofen, Stahlwerk und Walzwerke zusammen ein Hüttenwerk bilden.

Der Produktionsbetrieb wurde 1957 aufgenommen. Das Werk bestand nun aus zwei Hochöfen, einem Stahlwerk, einem Warmwalzwerk und einem Kaltwalzwerk. Aufgrund seiner günstigen Lage am Unterlauf der Weser bekam das Hüttenwerk schnell den inoffiziellen Namen die "Hütte am Meer". Durch seine Lage hat es Transportkostenvorteile.


das werk bei nacht



1993 wurde eine Verzinkungslinie, die BREGAL (Bremer Galvanisierungs GmbH), in Betrieb genommen.

1994 wurde die belgische SIDMAR N.V. aus Gent Mehrheitsgesellschafter, die zum Luxemburger Arbed-Konzern gehörte. Die ehemalige Klöckner Hütte Bremen wurde in Stahlwerke Bremen umbenannt.

2001 wurde eine zweite Feuerverzinkungslinie (BREGAL 2) fertiggestellt.

2002 fusionierten die Stahlkonzerne Arbed (Luxemburg), Aceralia (Spanien) und Usinor (Frankreich) zur Arcelor S.A. mit Sitz in Luxemburg und bilden somit den zu diesem Zeitpunkt weltgrößten Stahlkonzern mit einer jährlichen Rohstahlproduktion von rund 44,0 Mio. Tonnen.

2006 Am 16. März 2006 wurde im Handelsregister Bremen der Unternehmensname in "Arcelor Bremen GmbH" geändert.
Die Kapazität der Arcelor Bremen GmbH beträgt ca. 4 Mio. Jahrestonnen, die von etwa 3.100 Beschäftigten erzeugt werden. Am 11. Januar 2006 wurde die Erzeugung von 100.000.000 Tonnen Walzstahl seit Gründung der Hütte gefeiert.

2007 fusionierte Arcelor mit Mittal und es entstand die Aktiengesellschaft ArcelorMittal.

Im Sommer 2007 wurde das neue Verwaltungsgebäude bezogen. Neben einer ansprechenderen Architektur im Vergleich zum alten "Glaskasten" wurde von einem Großraumbüro-Konzept abgesehen.


Und nach all diesen langen Jahren des Auf und Ab ist und bleibt sie immer
unsere


HÜTTE AM MEER


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